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Close-Up Set 52mm für Makrofotografie

by on Aug.13, 2010, under Experiments, Photography

Ich habe mir kürzlich einige Vorsatzlinsen gekauft um meine Objektive zur Makrofotografie nutzen zu können. Meine schönes 50mm ist dazu leider nicht geeignet, da ein Mindestabstand von 45cm benötigt wird. Mein Tele auch nicht da dies einen Abstand von 1,50m benötigt. Die Makrolinsen sollten mir helfen “näher ran” zu kommen. Für nicht mal 20€ wollte ich das mal testen. Hier dazu ein Video:

Grundsätzlich gilt, je größer die Brennweite des Objektivs, desto stärker die Vergrößerung. In der ersten Aufnahme (ohne Vorsatzlinsen) sehen die Geldstücke noch gleichgroß aus.

Canon EF 50mm 1:1.8 II without accessory lensCanon EF 80-200mm 1:4.5-5.6 II without accessory lens

Bereit im zweiten Bild wird der Effekt der unterschiedlichen Brennweiten ersichtlich.

Canon EF 50mm 1:8 II without accessory lensCanon EF 80-200mm 1:4.5-5.6 II with accessory lens +1

Die Serie der 50mm Fotos habe ich zuerst angefertigt. Bei diesen begann ich mit einer Blende von 1.8. Sehr bald musste ich allerdings feststellen, das egal wie sauber ich die Münze scharf stellt, diese beim fotografieren immer Unscharf abgelichtet wurde. Deswegen verwendet ich ab dem ersten Bild mit Macro +10 eine Blende von 22. Bei der Serien mit dem 200mm Objektiv, stellte ich die Blende bereits bei der ersten Aufnahme auf 29. Darüber hinaus stellte ich fest, das bei 200mm und dem Vorsatz +10 die eingebaute Schärfeeinstellung versagt. Mehr Licht konnte nicht wirklich Abhilfe verschaffen.

Während das Bild mit dem 50mm mit den Vorsatzlinsen +1+2+4+10 noch sehr brauchbar ist, verhindert die Chromatische Aberration eine tatsächliche Nutzung des Bildes.

Canon EF 50mm 1:1.8 II with accessory lens +1+2+4+10Canon EF 80-200mm 1:4.5-5.6 II with accessory lens +1+2+4+10

Selbst das 50mm schafft es die Münze von ca 2,5cm Druchmesser formatfüllend auf den Sensor meiner Canon EOS 300D zu bringen,was für die meisten Anwendung im Bereich der Makrofotografie ausreichend sein dürfte. Muss man näher rann, kann man durchaus zu einem 200mm mit den Aufsätzen +1+2+4 greifen. Falls die Programme, die behaupten chromatische Aberration aus Bilder herauszurechnen tatsächlich halten was Sie versprechen, ist definitiv noch mehr drin, wenn man die nötige Ausrüstung hat. Meine Canon hat leider aus altersgründen noch keinen Live-View welcher es ermöglicht ins Bild zu zoomen um die schärfe vor Ort zu prüfen. Das Einstellen der Schärfe hat sich selbst bei diesem unbewegtem sehr flachem Objekt als größte Schwierigkeit herausgestellt. Nicht zuletzt ist das angestrengte Suchen im Sucher nach Unschärfe auf dauer nicht sehr praktikabel. Des Weiteren könnte sich die Beleuchtung des Objektes als schwierig erweisen. Mit allen Linsen und vollem Zoom blieb nicht mehr viel Platz, wie im nächsten Bild zu sehen ist:

Canon EF 80-200mm 1:4.5-5.6 II mit Makrolinsen +1+2+4+10 vor 50 cent Münze

Nicht mehr als 5 cm trennen Objektiv von Objekt

Bleibt zu testen wie es um die Tiefenschärfe bestellt ist. Hatte in einem Blog gelesen, das es hier einige Defizite gibt. Interessant war dort auch die Feststellung, das ein verwendetes Objektiv mit eingebauter Makrofunktion im Verhältnis zu diesem Test sehr starke Verzeichnungen auswies.

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